Munich Streetphotography Teil 2

Heute gibt es endlich den zweiten Teil der Bilder aus München. Schwerpunkt im Text soll diesmal die Bearbeitung, das Sortieren und  Teilen der Bilder von unterwegs aus sein. 

Nachdem ich im letzten Artikel ja mehr über die Theorie und Motivation hinter der "iPhonography" geschrieben habe, möchte ich mich heute der technischen Seite widmen.

 

Welche Apps habe ich benutzt? Das ist natürlich eine gute Frage. Ich möchte hier unterscheiden in Kamera-Apps und solche, mit denen ich die Bilder bearbeitet habe.

 

Zuerst mal zu den Kamera-Apps:

Beschäftigt man sich etwas intensiver mit dem Thema "Smartphone-Fotografie", wird man unweigerlich über Camera+ stolpern. Viele einschlägige Mobil-Fotografen (z.B. Jack Hollingsworth) loben die guten Einstellmöglichkeiten der App bei der Aufnahme, die Verwaltung der Bilder und die Bearbeitungsmöglichkeiten. Ich persönlich habe die App ausprobiert, bin dann aber aus folgenden Gründen wieder von ihr abgewichen: Die Schnelligkeit im Zugriff. Die native Kamera-App lässt sich vom Sperrbildschirm aus mit einem Wisch erreichen, über den neuen Touch-ID-Sensor im iPhone 6s sogar noch schneller, wenn man sie vor dem Verriegeln nicht schließt. Und die Einstellmöglichkeiten? Sind gut, wenn ich Zeit habe, die Belichtung "en Detail" anzupassen. Aber unterwegs ein Motiv abzulichten geht mit der nativen App einfach schneller. Eine rudimentäre Belichtungsanpassung ist dort ja ebenfalls möglich. Zwar kann man die geschossenen Bilder dann gleich in der App sichten und sortieren, um dann nur die "Keeper" in die Fotos-App zu exportieren, ich wollte aber diesen Schritt erstmal vermeiden.

 

Bei der Bearbeitung gibt ja ein schier unüberschaubares Feld an guten und brauchbaren Programmen. Am Rande seien hier nur mal Snapseed, Enlight und Darkroom erwähnt, mit denen man allesamt hervorragende Ergebnisse erzielen kann. Ich habe mich nur noch nicht intensive mit diesen Apps befasst.

 

Für mich war wichtig, die Bilder auf dem Telefon (bzw. auf dem Tablet) sortieren (Auswählen, Markieren und in Ordnern ablegen) und auch gleich bearbeiten zu können, ohne lange zwischen den Programmen hin- und herspringen zu müssen. Ich wollte auch vermeiden, dass Bilder dann doppelt und dreifach in der FotoRoll liegen. Apple hat ja seine Fotos-App auf den Geräten etwas aufgebohrt, da dachte ich mir, das wäre ein guter Startpunkt. Seit längerer Zeit schon nutze ich auch VSCO-Cam zur Bearbeitung, mir gefallen die Bildlooks sehr gut. Und zuletzt bin ich auch ein großer von Pixelmator, das auf allen Plattformen einen großartigen Job abliefert. Mit diesen drei Apps (Fotos, VSCO und Pixelmator) hat man eine sehr gute Grundausstattung.

Allerdings muss man alle Fotos, die man in VSCO bearbeiten möchte, erst dort importieren und dann wieder exportieren. Bei mehreren Bildern zu umständlich, leider wird die Extension der Fotos-App von Apple nicht genutzt. Mit deren Hilfe könnte man schnell und unkompliziert die Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten in der Fotos-App nutzen. So bearbeitete ich alle Bilder nach dem ersten Abend nur noch in der nativen Fotos-App und/oder in Pixelmator. Nur ausgesuchte Bilder (zwei oder drei) wurden durch VSCO gejagt.

Das Teilen der Bilder ging dank der iCloud-Fotomediathek mit allen Mitreisenden (und Daheimgebliebenen) sehr einfach und zuverlässig. Meine Frau und ihre Eltern konnte so auch ihre Bilder in die Sammlung hochladen. 

 

Eine App, die mir wirklich hervorragende Dienste geleistet hat, möchte ich hier auch noch erwähnen. Da man auf Grund des kleinen Sensors und der Brennweite bauartbedingt sehr mit "stürzenden Linien" zu kämpfen hat, wäre es natürlich schön, diese bei der Nachbearbeitung ausgleichen zu können. Das macht die App SKRWT, und zwar sehr gut. Ohne diese Hilfe hätten mir viele Bilder bei weitem nicht so gut gefallen, wie sie es nun tatsächlich tun. 

 

Als Fazit möchte ich noch anmerken, dass ich zu Hause einen ganz anderen Weg der Bearbeitung eingeschlagen habe, rein aus Interesse und weil ich alle meine Bilder in meinem Bilderkatalog haben wollte. Dieser Weg hat sich dann tatsächlich als der effektivste herausgestellt, nur leider etwas spät. Die Rede ist von Adobe´s Lightroom Mobile, das tatsächlich alle meine Anforderungen erfüllt. Beim nächsten Ausflug werde ich wohl definitiv die Verwaltung und Bearbeitung der Bilder in diesem Programm umsetzen. Nicht zuletzt, da ein Teilen der Bilder in die Fotomediathek ebenfalls möglich ist.


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